/blogs/magazin/zink-pferd (Florian-Keller-Blog reaktivieren). Die Herleitung – Quellen, H2-Mapping, Refresh-Marker und Compliance-Flags – steht im Texter-Briefing. Alle Dosis-Zahlen aus dem Datenblatt »PG Mono Zink«, Bedarfszahl nach GfE 2014 belegt. Body rund 1.150 Wörter (Ziel Know-Intent: 800–1.500 W).
Stumpfes Fell, brüchige Hufe, ein Pferd, das jeden Infekt mitnimmt – manchmal steckt dahinter ein Mangel an einem einzigen Spurenelement: Zink. Dieser Ratgeber zeigt dir, woran du einen Zinkmangel erkennst, wie viel Zink dein Pferd wirklich braucht und worauf es bei der Ergänzung ankommt.
Zink ist ein essenzielles Spurenelement. Das heißt: Der Pferdekörper kann es nicht selbst herstellen und ist vollständig auf die Zufuhr über das Futter angewiesen. Als Bestandteil zahlreicher Enzyme ist Zink an grundlegenden Prozessen beteiligt – beim Aufbau von Haut, Fell und Horn ebenso wie bei der Wundheilung und im Stoffwechsel. Fachlich gesichert ist: Zink trägt zum Erhalt normaler Haut und normalen Fells sowie zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
Knapp wird die Versorgung vor allem dann, wenn das Grundfutter wenig Zink liefert oder der Bedarf steigt. Typische Situationen sind der Fellwechsel, anhaltende Hautprobleme oder Phasen mit erhöhtem Bedarf wie Wachstum und Trächtigkeit.
Vier Bereiche hängen besonders von einer guten Zinkversorgung ab:
Ein Hinweis vorweg: Zink ist kein Medikament. Es gleicht eine ernährungsbedingte Unterversorgung aus und ersetzt keine tierärztliche Behandlung.
Ein Zinkmangel entwickelt sich meist schleichend und wird oft erst spät bemerkt. Diese Anzeichen sprechen für eine genauere Abklärung, besonders wenn mehrere zusammenkommen:
Jedes dieser Symptome kann viele Ursachen haben. Bevor du gezielt Zink ergänzt, lohnt sich deshalb ein Blutbild beim Tierarzt. Zink wird dabei meist im Serum bestimmt.
Der Zinkbedarf hängt von Gewicht, Leistung und Lebensphase ab. Die Gesellschaft für Ernährungsphysiologie (GfE) gibt für die Erhaltung rund 4 bis 4,5 mg Zink je kg metabolischer Körpermasse an. Für ein Großpferd mit 600 kg sind das etwa 485 bis 545 mg elementares Zink pro Tag. Bei Wachstum, Trächtigkeit, Laktation und intensiver Arbeit liegt der Bedarf höher.
Einen Teil davon deckt dein Pferd bereits über das Raufutter: Heu liefert je nach Boden und Qualität grob 20 bis 30 mg Zink pro kg Trockensubstanz. Diese Gehalte schwanken jedoch stark, und viele Böden sind zinkarm. Reicht das Grundfutter nicht aus, ist eine gezielte Ergänzung sinnvoll.
Zink ist nicht gleich Zink. Die Verbindung, in der es gefüttert wird, entscheidet darüber, wie gut der Körper es verwertet:
| Zinkform | Bindung | Aufnahme | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| Zink-Chelat (organisch) | an Eiweißbausteine gebunden | hoch, gute Verwertung im Darm | gut verfügbare Ergänzung |
| Zinksulfat | anorganisch | mittel, schnell verfügbar | rasche Versorgung |
| Zinkoxid | anorganisch | niedriger, dafür viel Zink pro Gramm | stabile Grundversorgung |
Organisch gebundenes Zink (Chelat) wird in der Regel besonders gut verwertet, während Zinkoxid viel Zink pro Gramm liefert und gleichmäßig versorgt. In der Praxis hat sich eine Kombination bewährt: Sie verbindet eine gute Aufnahme mit einer stabilen Versorgung über den Tag.
Bei bedarfsgerechter Fütterung ist eine Überdosierung selten. Zwei Punkte solltest du trotzdem im Blick behalten. Schon das etwa Dreifache des Bedarfs kann die Darmflora belasten. Außerdem konkurrieren Zink und Kupfer um dieselben Aufnahmewege: Dauerhaft zu viel Zink kann einen Kupfermangel begünstigen, obwohl rechnerisch genug Kupfer im Futter steckt.
Wer Zink ergänzt, rechnet die Mengen aus Heu, Mineralfutter und Ergänzung am besten zusammen. Bei dauerhaft hoher Gabe oder bei Vorerkrankungen stimmst du die Fütterung am besten mit deinem Tierarzt ab.
Zink wirkt nicht für sich allein. Am engsten ist die Beziehung zu Kupfer: Beide brauchen ein ausgewogenes Verhältnis, damit die Aufnahme funktioniert. Auch Selen und Mangan gehören zu den Spurenelementen, die in der Ration aufeinander abgestimmt sein sollten. Wer einzelne Spurenelemente ergänzt, behält die Grundversorgung über ein Mineralfutter im Blick und kombiniert nicht mehrere Quellen unkontrolliert.
Eine gezielte Zink-Ergänzung lohnt sich besonders in diesen Situationen:
Pferdegold Zink kombiniert drei Zinkquellen in einem Pellet – die Hälfte davon organisch gebundenes Chelat. Made in Germany, getreidefrei und dopingfrei.
Pferdegold Zink ansehenOrganisch gebundenes Zink (Zink-Chelat) wird in der Regel besser aufgenommen als anorganisches Zinkoxid. Zinkoxid liefert dafür viel Zink pro Gramm und versorgt stabil. Viele Produkte kombinieren deshalb mehrere Formen, um gute Aufnahme und gleichmäßige Versorgung zu verbinden.
Typisch sind stumpfes Fell, schuppige oder schlecht heilende Haut, brüchige Hufe, ein verzögerter Fellwechsel und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Weil einzelne Symptome viele Ursachen haben, gibt im Zweifel ein Blutbild beim Tierarzt Sicherheit.
Sinnvoll ist sie bei erhöhtem Bedarf wie Fellwechsel, Hautproblemen, Sport, Wachstum oder Trächtigkeit, bei Hinweisen auf einen Mangel und bei einseitiger Fütterung mit wenig Zink im Grundfutter. Die Grundversorgung sollte über ein Mineralfutter abgedeckt sein.
Zink trägt zum Erhalt normaler Haut und normalen Fells bei und ist am Aufbau von Keratin beteiligt. Im Fellwechsel ist der Bedarf erhöht, weshalb in dieser Phase oft gezielt Zink ergänzt wird.
Zink und Selen sind verschiedene Spurenelemente, die beide in der Ration vorkommen sollten. Wichtig ist, die Gesamtmengen im Blick zu behalten und nicht mehrere Quellen unkontrolliert zu kombinieren – vor allem mit Blick auf das eng mit Zink wechselwirkende Kupfer.
Bei korrekter Fütterung selten. Dauerhaft sehr hohe Mengen können die Darmflora belasten und die Kupfer-Aufnahme hemmen. Solange du die Tagesdosis einhältst und ein zusätzliches Mineralfutter mitrechnest, bleibst du im sicheren Bereich.
Wichtig: Pferdegold ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Die Informationen in diesem Beitrag dienen allgemeinen Informationszwecken. Pferdegold-Produkte behandeln und heilen keine Krankheiten, sondern unterstützen dein Pferd dabei, ernährungsbedingte Mangelerscheinungen durch gezielte Nährstoffzufuhr auszugleichen. Bei gesundheitlichen Problemen deines Pferdes konsultiere bitte einen Tierarzt.